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NC-MASTER Pro von Simprop

NC-Master Pro

Seit nunmehr 4 Jahren habe ich den NC-Master in Verwendung (in der Zwischenzeit bereits 4 Stück) . Das erste Modell hatte noch nicht soviel Komfort wie die neuen, aber es hat mich schon damals überzeugt. Die wichtigste Voraussetzung für einen störungsfreien Flugbetrieb sind gut gewartete Akkus. Was wird aber gemacht? Am Ende der Flugsaison wird das Modell mit den Akkus (mehr oder weniger) in eine Ecke gestellt  und zu Beginn der neuen Saison wieder hervorgeholt. Einmal Laden (wenn’s hochkommt zweimal) und ab auf den Flugplatz. Die Akkus haben bei dieser Art der Pflege wohl kaum eine Chance, ihre volle Kapazität an den Mann bzw. die Fernsteuerung zu bringen. Da man Fluggeil ist, werden alle möglichen und unmöglichen Flugfiguren an den Himmel gezaubert. Die Servos laufen fleißig und ziehen jede Menge Strom. Plötzlich ist der Ofen aus, und es geht abwärts. Ich glaube, alle kennen das. Von Störung über Mist-Anlage hört man alles. Der NC-Master vermeidet ein solches Disaster. Anschlußmöglichkeiten für 4 Akkus (zweifache Belegung je Ausgang, d.h. Vorprogrammierung zweier Ladearten), Normal- und Schnell-Ladeprogramme, Entladeprogramme, Kapazitätsmeßprogramm, Formatierungsprogramm (Run-In), Bleiakku-Ladeprogramm (PD + PW) und zu guter letzt ein Winterpflegeprogramm. Für uns wohl das wichtigste! Grundsätzliches für alle Ausgänge: einmal die Zellenanzahl und die Kapazität einstellen sowie das Ladeprogramm festlegen. Es gibt 2 Arten von Ladeprogrammen:

1). die durch manuellen Start zu aktivierenden Programme “P”, im einzelnen:

  • P0= dauernde Erhaltungsladung (TrickleCharge)

  • P1= 14 Std. Laden ohne vorherige Entladung

  • P2= Entladen auf 1V/Zelle, anschließend 10 Std. Laden

  • P3= 7 Std. Laden ohne vorherige Entladung,

  • P4= Entladen auf 1V/Zelle, anschließend 6 Std. Laden

  • P5= das Winter-Programm entlädt den Akku bis zur Ladeschlußspannung, lädt dann den Akku voll und schaltet auf Erhaltungsladung (Start-Entladen-Laden-Erhaltungsladen-Entladen-Laden...). Dieser Zyklus setzt sich alle 14 Tage ohne einen Eingriff von außen bis zum abklemmen fort. Wegen der bekannten Selbstentladung und der Bildung von Memory-Effekten bei NC-Akkus ein notwendiger Vorgang. Ein derartiger Verlust von Leistung ist damit unmöglich, die Akkus bleiben auf Kapazität

  • P6= Entladen auf 1V/Zelle mit Kapazitätsanzeige

  • P7= Quick-Pack-Check (ultraschneller Kapazitätstest). Dieses Programm ist in der Lage, innerhalb von nur 2 Minuten die Restladung eines Akkus zu ermitteln

  • P8= Kapazitätstest: Entladen auf 1V/Zelle - 10 Std. Laden - Kapazitätstest (Entladen) - 10 Std. Laden - Erhaltungsladung; 

  • P9= Run-In (Formatieren) mit schonendem Aufbau der Gesamtleistung, Überprüfung des Zugewinns an Kapazität nach jedem Lade/Entladezyklus. Weiters gibt es noch das PQ= QuickCharge (beschleunigtes Laden)-Programm, welches mit einem maximalen Ladestrom von 0,96A in 2 Std. einen Akku lädt.

Die zweite Variante der Bedienung ist der Zugriff auf die Automatikprogramme “A” (A1 bis A9) mit denselben technischen Raffinessen wie “P”. Der einzige Unterschied besteht in der Unterstützung unserer Faulheit. Akku anschließen - ein quittierender Pieps des NC-Master - fertig. Seit ich den NC-Master verwende, haben meine Akkus eine Kapazität wie nie zuvor. Sollten meine Akkus durch die erhöhten Lade-/ Entladezyklen 2 Monate weniger Gesamtlebensdauer haben, so nehme ich das gerne gegen eine unbedingte Sicherheit beim Ladezustand in Kauf. Ist eine Zelle am Ende der Lebensdauer, murrt (= piepst) der NC-Master sowieso, wenn Sie den Akku anstecken und den Ladevorgang starten wollen bzw. bringt am Ende des Ladevorganges eine entsprechende Fehlermeldung, die mittels der Fehlertabelle in der Beschreibung leicht zugeordnet werden kann.

Ein Auszug aus der Bedienungsanleitung:
Download Fehlercodes hier (363kb)   Programmbeschreibung hier (260kb)      Zur Simprop-Seite des NC-Master Pro

Prädikat: Erwerbenswert!