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De Havilland D.H. 82 Tiger Moth, M 1:3,3
 

Distributor / Erzeuger Toni Clark Motor  ZG 38 mit Getriebe 2,8 : 1, (E-Zündung), Propeller 31,5 x 18 (hohler GFK-Prop), Leerlauf: 730 U/min, Vollgas 2450 U/min
Version Holzbausatz Akku  2x LiLo mit je 2900 mAh
Spannweite 2700 mm Akkuweiche Emcotec Mini DualBat
Länge 2190 mm Empfänger  Futaba R6008HS FASST
Gewicht 14,6 kg Servos: 4x Savöx SC-1256TG, 1x Hitec HS-5496MH
Flügelfläche 220 dm2 Flächenbelastung: 66,4 g/dm2

Anschaffung Entgegen meiner allgemeinen Einstellung gegenüber gebrauchten Modellen entschied ich mich für die Motte, da der Verkäufer versicherte, er habe sie nur gebaut und nicht geflogen. Das erste Problem war nach dem Ausladen daheim sichtbar: eine Augenschraube der Seilanlenkung des Höhenruders hatte sich vom Gabelkopf zur Wippe gelöst. Also Wippe ausbauen, neu lagern und wieder einbauen. Das zweite Problem zeigte sich bei den ersten Motorläufen. Das obere (große) Kavanscharnier des Seitenruders war verkehrt herum (der Kopf des Stiftes zeiget nach unten) eingebaut und der Stift - nicht gesichert - fiel heraus. Was das bei einem Seitenruder dieser Größe bewirkt, kann man sich vorstellen. Das dritte Problem betraf die Motorbefestigung. Nach 5 Flügen löste sch eine Schraube der Getriebebefestigung , blockierte so die Riemenscheibe und würgte den Motor ab. Der Schraubenkopf (Sechskant, M5) war mit 2 Beilagscheiben unterlegt und nicht mit Loop gesichert (übrigens keine der Befestigungsschrauben). Hier würde ein Sprengring oder eine Zackenscheibe hingehören. Zum Glück passierte das am Boden.

Was habe ich noch umgebaut: eingebaut waren 2x 2000er Eneloop mit Schottky-Dioden als Weiche. Geändert auf 2x LiLo 2900 mAh mit Emcotec Dual Bat Weiche, die Servos auf meine Standardservos für große Modelle eingebaut.

Ich hoffe, die vorhandenen Fehlerquellen - die zweifellos alle zu einem Absturz (im Falle eines Motorabstellers wahrscheinlich zu einer Außenlandung) geführt hätten, gefunden zu haben. Fazit: Ich baue weiterhin lieber selber.

Fliegen: Der Erstflug erfolgte am 01.07.2018. Hier einige Fotos vom Erstflug. Sie fliegt so, wie man es von einer Motte erwartet. Querwind will sie nicht besonders, ist aber kein Problem. Der Turn ist die Paradedisziplin der Motte (wie in Zeitlupe), Looping ist auch kein Problem, Rollen will sie nur sehr träge und mit voller Ruderunterstützung (auch das Original war nur beschränkt Kunstflugtauglich. Rückenflug, Rolle und Looping ging nicht wegen des oben liegenden Tanks). Die Landung erfordert größere Aufmerksamkeit vom Piloten. Zu langsam ist nicht gut, zu schnell auch nicht. In beiden Fällen beginnt sie zu springen. Das Gefühl für die richtige Landegeschwindigkeit stellt sich aber bereits nach der dritten Landung (zu mindest bei mir :-)) ein.


 


G-ADJK von Gerhard Reinsch
©

Schwerpunktvergleich
    
 

 
    
    
Motoreinbau


Cockpit vorne

Cockpit hinten
Erstflug am 01.07.2018
   
     

 

 

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